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Hallo, wo sind die echten ehemaligen DDR-Bürger?

Wer diskutiert hier über die Verhältnisse in der DDR? Ist kaum auszuhalten:
- Weil mein Vater in der Partei und meine Mutter Katholikin war, sollte mein Vater sich scheiden lassen.
- Weil ich nach der Schule die Religionsstunde besuchte, meine Eltern Erzieher und keine Arbeiter waren, durfte ich nicht auf die EOS (quasi DDR-Abbi)- trotz zweitbesten Notendurchschnitts in meiner Klasse.
- Wer nicht in die FDJ eintrat, wurde in der Schule an vielen Stellen benachteiligt.
- Wer Konfirmation/Erstkommunion statt Jugenweihe absolvierte, hatte Benachteiligungen bis hin zur Berufswahl
auszustehen
- Wer in die Partei eintrat, der hatte überall Vorfahrt.

Jetzt sollte sich jeder, der nicht in der DDR gelebt hat, mal fragen, wie er gehandelt hätte? Schauen sie sich die Machtgierigien in allen Parteien an! Schauen sie sich die Cleverlis an, die für einen persönlichen Vorteil fast jeden "Kompromiss" eingehen - wo wären die in der DDR gelandet?

Ich glaube manchmal, ich bin im falschen Film. Wenn man die Kirche oder Religionsunterricht besuchte, dann musste man persönliche Nachteile ertragen, das trotzdem zu tun war passiver Widerstand!

Können Sie, liebe Karrieristen, ermessen, was es unter solchen Umständen hieß, standhaft zu bleiben? Ahnen sie wenigstens, was es hieß, in einer solchen Umgebung Pfarrer zu sein? Wer da in den Westen ging, ging den leichten Weg.

Nun der Vorwurf aus dem Westen, der Besuch der Kinder Herrn Gaucks, allgemeine Regel in der DDR, war ein "Privileg"?

Pfui!

(Kommentar zum Zeit-Online-Artikel: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-06/gauck-lafontaine-ddr?commentstart=49#cid-740391)
15.6.10 21:16
 

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