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Wer einen solchen Artikel schreibt, ist sicher an Reaktionen

interessiert. Die Kommentare hier werden Herrn Gabriel wohl erreichen. Ich fasse das als Diskussionsangebot auf.

Oft heißt es, die Politiker leben in ihrer eigenen Welt und nehmen uns nicht wahr. Hier sehe ich eine Chance für uns, sachliche Argumente und Ideen zu platzieren!

Beeindruckend finde ich den Kommentar 52 zur Jugend in Europa. Ein Blick nicht nur nach Spanien zeigt uns, es gibt da ein riesiges Konflikt-Potential.

Es wird Europa nur geben, wenn die Mehrzahl der "Jungen" europäisch denkt und handelt. Jede Partei und jeder Politiker sollte zu den Problemen der europäischen Jugend eindeutig und konkret Stellung beziehen. Wir sollten den Jugendlichen sehr genau zuhören, was sie als selbstverständlich ansehen und wo ihre Probleme sind.

Ein grundsätzlicher Punkt - die Einbeziehung und Mitsprache des europäischen Volkes. Kann ein durch "Eliten" gegen Teile des Volkes geschaffenes Europa lange Bestand haben? Ein "diktatorisches" Vorgehen scheint einfacher. Wäre aber nicht der Ansatz zielführend, Europa unter Mitwirkung seiner Bürger so zu gestalten, dass es auch in europäischen Volksabstimmungen bestätigt wird?

Nur wenn sich alle einbringen können, kann ein Gemeinwesen geschaffen werden, welches für alle vorteilhaft ist und das deshalb mehrheitlich gewollt wird!

Wir Wähler sollten künftig darauf achten, welche Partei mit ihrem Programm und Handeln unter Beachtung nationaler Interessen und Einbeziehung des Volkes die europäische Entwicklung fördert.

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
17.9.11 21:25




Europa - ein komplexes Problem. Ein Vorschlag:

Die Krise hat dazu geführt, dass (endlich) in ganz Europa über Europa diskutiert wird - von den europäischen Bürgern. Hier sollten wir Europäer nun Nägel mit Köpfen machen :-)

Die Diskussion zeigt, das wirtschaftliche Einzelmaßnahmen allein wohl nicht reichen. Wir brauchen Klarheit über unser Ziel, den angestrebten Zeithorizont und den Weg dahin. Dann können davon ausgehend die politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen konkret ergriffen werden.

Ziel:

Schrittweise Schaffung einer EU mit sozialem Mindeststandard, nachhaltiger Wirtschaft und nach entsprechender Übergangszeit mit einer demokratisch legitimierten europäischen Regierung.

Zeithorizont (Vorschläge):

- demokratisch legitimierte europäische Regierung bis 2020
- soziale Mindeststandards/nachhaltige Wirtschaft bis 2030

einige wichtige "Leitplanken":

- Sämtliche "europäische Einrichtungen" sind demokratisch zu legitimieren, Souverän ist das europäische Volk

- Direkte Demokratie ("Europäische Volksbegehren") sind für grundsätzliche Entscheidungen vorzusehen (technisch kein Problem, Eurovision Song Contest geht ja auch).

- Einrichtung "dynamischer" Schuldenbremsen. Investitionen eines Staates, die zu erhöhten Schulden führen, müssen begründet werden. Grenzen werden für jedes Land jährlich festgelegt. Alle Länder zahlen in einen Sonderfond ein, der an die Länder, die die Kriterien eingehalten haben, jährlich ausgezahlt wird (positiver Anreiz).

---

Obiges ist als Anregung zur europaweiten Diskussion gemeint...

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
16.9.11 19:52


Es ist doch keine Griechenland-Krise, sondern eine

EUROPA-KRISE. Die "Fronten" verlaufen nicht zwischen unseren europäischen Ländern, sondern ganz woanders!

Alle europäischen Länder haben hohe zusätzl. Schulden aufnehmen müssen, um die Banken aus der Krise zu holen. Das hat alle europäischen Länder geschwächt und vorhandene Probleme verschärft. Jetzt wird Europa angegriffen, es soll weiter geschwächt, zerlegt und privatisiert werden. Es ist wie bei einem Hedgefonds: übernehmen, zerteilen, ausplündern, Reste verschleudern! Um das mit Europa machen zu können, wird es entzweit.

- in GR besitzen wenige Reiche den großen Teil des "Volksvermögens", durch "Sparen" wird der Staat massiv geschwächt, Wirtschaft bricht ein, Arbeitsplätze werden vernichtet, staatl. Leistungen gekürzt, staatl. Eigentum in Privateigentum umgewandelt. Es zahlen die kleinen Leute.

- in Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit fast bei 50%, der Staat wird geschwächt, staatl. Leistungen werden gekürzt, Staatseigentum wird privatisiert.

- in Deutschland werden soziale Leistungen gekürzt, Löhne sinken (prekäre Beschäft.), die Binnennachfrage stagniert. Infrastrukturmaßnahmen werden verschoben, Staat wird geschwächt, staatl. Eigentum privatisiert.

- Italien...

usw.

In Gefahr sind alle europäischen Bürger, die "kleinen" Leute in ganz Europa. Nationalismus macht die kleinen Leute "angreifbar" - Land für Land - und nicht die "globalisierten" Reichen.

Es ist höchste Zeit für europäische Basisdemokratie!

Sieben Stäbe!

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
16.9.11 18:54


1/2 Kennen Bänker die Geschichte von den sieben Stäben?

Wer kennt sie noch? Sie geht so: Solange die sieben Stäbe fest verbunden waren, konnte keiner sie zerbrechen. Erst als sie jeder einzeln, jeder für sich standen, konnten sie mühelos zerbrochen werden.

Die ganze Geschichte...

Wenn man einige Kommentare hier liest, dann scheint es eine Kampagne zu geben - die Länder Europas sollen ihren Verbund aufgeben. Warum, weil jedes Land einzeln schwächer ist? Wer kann Interesse haben, die europäischen Länder zu entzweien? Die längst international agierenden Finanzunternehmen?

Das wir auf dem besten Weg dahin sind, uns in Europa zu entzweien, zeigen manche Äußerungen. Man denkt, man ist in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts: "der Grieche hat betrogen"?! Sicher wurde betrogen, aber von wem? Vom einfachen Griechen?

Was macht dann "der Deutsche"? Der einfache Deutsche darf sich in frühestens zwei Jahren wieder mal zum Wirken unserer Regierung äußern! Wenn bis dahin was falsch läuft, soll es dann auch heißen "(je)der Deutsche hat..."?!

Dann - Sparen klingt so harmlos - was heißt das aber für die einfachen Griechen? Job verlieren, plötzliche Lohnausfälle, Zusammenbruch der Wirtschaft, Einschränkungen staatlicher Leistungen, Übernahme von Staatseigentum durch die Finanzunternehmen...

Was, wenn dies auf uns zu kommt, weil wir wegen der Bankenrettung hohe Schulden haben und von Finanzunternehmen attakiert werden? Kann uns nicht passieren? Vielleicht, wenn wir dann allein stehen?! - Sieben Stäbe!

Kommentar zu Artikel auf Zeit-Online
14.9.11 02:20


2/2 Sieben Stäbe...

Was ist in den letzten 20 Jahren mit uns passiert? Die Debatte zu Europa wird als reine Wirtschaftsdebatte geführt, auf Basis einer egoistischen Grundhaltung. Zur Zeit des kalten Krieges wollte man ein Zusammenwachsen der demokratischen Kräfte in ganz Europa - war das nur vordergründig?

Heute hat die neoliberale Denkweise mit dem Kernsatz "Wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht" und die Ökonomisierung des gesamten Lebensumfeldes dazu geführt, dass viele nur noch in der Kategorien "Mein Geld - dein Geld" denken können. Gier beeinträchtigt das Denken vieler Menschen. Es gibt immer mehr teamunfähige, egoistische Einzelkämpfer.

Solange diese Denkweise vorherrschand ist, wird es mit einer Europäischen - Gemeinschaft - nichts. Diese würde erfordern, dass demokratisch das gemeinsame Ziel und der Weg dahin definiert wird. Beispielsweise die schrittweise Schaffung einer EU mit sozialem Mindeststandard, nachhaltiger Wirtschaft und nach entsprechender Übergangszeit mit einer demokratisch legitimierten europäischen Regierung. Keine freiwilligen, sondern kontrollierte Schuldenbremsen.

Derzeit wird aber überall aktiv an der Zersetzung des bisher erreichten gearbeitet. Europa zerfällt rapide.

Wir sollten uns immer fragen: Wem nutzt das? Uns einfachen Bürgern oder wem sonst?

Wer nutzt es, wenn "die Griechen" und "die Deutschen" verbal aufeinander losgehen? Und morgen vielleicht gegen "die Franzosen"? Wem nutzt das?

D - ein starker Stab, aber allein bricht auch der!

Kommentar zu Artikel auf Zeit-Online
14.9.11 02:18


Bitte den folgenden Zeit-Artikel und die Kommentare lesen:

Artikel in Zeit-Online

bevor allen Völkern empfohlen wird, uns in Sachen Konsum nachzuahmen. Es könnte uns im Westen in wenigen Jahren durchaus passieren, dass physikalische und geologische Gegebenheiten uns zu dem Konsumverzicht zwingen, den wir heute freiwillig nicht in Erwägung ziehen.

Man stelle sich vor, man fährt an die Tankstelle und es gibt kein Benzin mehr...

Man fährt in den Supermarkt, aber die Regale sind leer, denn es gibt kein Benzin mehr...

Unglaublich, das kann nicht passieren?

Hier eine Studie der Bundeswehr:

Studie Bundeswehr

Die USA stellen ihre Armee seit 2010 auf Bio-Sprit um:

USA-Luftwaffe stellt Antriebe um

Hier ein Video über die zwangsläufige Endlichkeit des Öls:

You Tube - video

Wir werden uns wohl alle umstellen müssen...

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
11.9.11 01:50


Methan-Technologie ist wichtig!

Zwei wichtige Links - wer die Bundeswehr-Studie gern lesen möchte, hier ist sie zu finden:

Bundeswehr-Studie

Die Amerikaner stellen ihr Militär seit 2010 auf Biokraftstoffe um:

USA-Luftwaffe

Methan gibt uns die Möglichkeit, vorhandene Fahrzeuge (derzeit in Bundesrepublik ca. 46 Mio) mit kleinen Umbauten weiter zu nutzen, vorhandene Heizungsanlagen weiter zu betreiben, die Infrastruktur für Erdgas/Methan ist vorhanden...

Das heißt nicht, auf andere Technologien zu verzichten. Wenn aber die Ölknappheit schneller eintritt als erwartet, brauchen wir schnell praktikable Lösungen. Frage in dem Zusammenhang: als Lybien als Erdöl-Produzent letzterdings ausgefallen ist, sollten die OPEC-Länder die Fördermengen erhöhen. Sie haben es nicht getan - wollten oder konnten sie es nicht? Wir (USA+Europa) müssen auf die Reserven zurückgreifen...

In Norwegen wurde ein Öl-Vorkommen gefunden, das den Weltverbrauch etwa vierzehn Tage abdenken kann. Dies wurde als großer Fund gefeiert...

Es geht auch nicht nur um die private Mobilität - unsere gesamte weltweite Lebensumwelt hängt heute von unbeschränkter Mobilität ab...

Also - radikale Einschränkungen oder neue, nachhaltige Technologien!

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
11.9.11 01:40


Technologie: Methan aus erneuerbaren Energien

An @tschuelke: Vielen Dank für den "medialen" :-) Link, er ergänzt die Bundeswehr-Studie hervorragend. Eine Kernaussage, die mir (im Teil 9 :-) aufgefallen ist:

"Wieviele Menschen kann die Erde ohne fossile Brennstoffe ernähren?"

Antwort:

"Manche glauben 1,5 Milliarden, manche sagen 2 Milliarden..."

Derzeit sind wir weltweit 7 Milliarden Menschen, mit steigender Tendenz. Heute stirbt auf der Welt alle 15 Sekunden ein Kind an Hunger - bereits jetzt!

Kann sich jemand das Szenario vorstellen, dass über uns alle herein bricht, wenn sich die Erdbevölkerung durch Hunger von 7 Milliarden auf 2 Milliarden reduzieren "muss", weil kein Öl mehr da ist?

Und - es sage bitte keiner, dieses Probleme wird der Markt schon richten!

Techniker wissen, dass man jedes Problem lösen kann - wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind:

Erstens - das Poblem wird rechtzeitig erkannt. Die für Entwicklungen notwendige Vorhaltzeit steht zur Verfügung.

Zweitens - die zur Lösung des Problems notwendigen Ressourcen werden effektiv und in relevanter Breite rechtzeitig mobilisiert.

Um den Bogen zu schließen - die auf Basis erneuerbarer Energien beruhenden Wasserstoff- und Methan-Technologien müssen untersucht und entwickelt werden. Es geht auch - aber eben nicht nur - um Stromspeicherung. Man darf die Kosten-/Nutzen-Analyse nicht auf die Stromspeicherung reduzieren. Man muss sie gesamtwirschaftlich betrachten - unter Einbeziehung des Peak Oil und den daraus resultierenden Folgen.

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
11.9.11 01:43


Geht es wirklich nur um die Abschaltung der AKW?

Wir haben durch Fukushima erneut erfahren, dass AKW eine hohe Gefährdung der Bürger und des Staates darstellen. Sie müssen so bald wie möglich ab geschalten werden, das Risiko und die Kosten sind zu hoch. Das hat die AKW-Diskussion erneut angefacht. Aber geht es wirklich nur um den Ersatz von zentralen AKW durch andere zentrale Technologien?

Es können nicht einfach große "AKW-Anbieter" durch große "EEG-Anbieter" ersetzt werden. Es wird sich die Struktur unserer Stromversorgung ändern!

Dezentralisierung wird viele Regionen, Stadtwerke, Firmen und Bürger von Stromkonsumenten in Stromproduzenten verwandeln. Jede Region wird ihre spezifischen Stärken ausspielen. Die Computertechnik wird uns auf der Basis des Internets ein bisher nicht vorstellbares Management der Stromerzeugung, -weiterleitung, -speicherung sowie die Reduzierung des Stromverbrauchs ermöglichen.

Es gibt industrielle Bereiche, da kann man sich die in den letzten zwanzig Jahren durch Computer und Internet bewirkten Veränderungen in der Praxis anschauen. Ein Beispiel von vielen ist die Automatisierungstechnik - sie sieht mittlerweile komplett anders aus als vor zwanzig Jahren!

Allerdings versuchen derzeit die vier großen Stromkonzerne ein veraltetes Konzept am Leben zu erhalten - die hierarchische unidirektionale Struktur.

Das Internet, das "Informationen" erzeugt, transportiert und speichert, würde auf der Basis einer solchen Struktur nicht funktionieren.

Wenn man zurück schaut, dann war vor dem Internet der Umgang mit Informationen auch weitgehend hierarchisch unidirektional strukturiert. Die "Information" als solche wurde zentral gesammelt und dann über praktisch unidirektionale Kanäle (Zeitung, Rundfunk, Fernsehen usw.) zum „Kunden“ gebracht.

Heute laufen im dezentralen, vernetzten Internet die Informationen in beide Richtungen, es gibt eine weltweite Struktur. Was hat das Internet damit in den letzten zwanzig Jahren nicht alles bewirkt!

Auch für die Energiestruktur müssen neue, dezentrale Konzepte umgesetzt werden. Diese ermöglichen in der Energiewirtschaft durch die Dezentralisierung, Strom-Wärme-Kopplung, intelligente Netze u.v.m. eine ähnlich dramatische Effektivitätssteigerung wie das Internet in der Informatik. Auf der Grundlage der neuen Struktur ergeben sich dann die erforderlichen Einzelkonzepte und -maßnahmen. Deshalb ist die landläufige Diskussion, die ohne Berücksichtigung der dezentralen, vernetzten Struktur einzelne Aspekte beleuchtet, so schwierig und wenig hilfreich.

Dezentrale Welt - aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:

Dezentrale Netze

Durch die neuen Technologien entstehen viele Arbeitsplätze, der Mittelstand wird gestärkt. Wer das nicht glaubt, der besuche einfach einmal die Hannover Messe oder frage den VDE:

Meinung des VDE

Wie passen nun die großen Stromerzeuger in diese neue dezentrale Struktur? Eigentlich gar nicht. Strom wird zunehmend dezentral erzeugt, dezentral und zentral gespeichert, der Strom wird sich in den Stromnetzen bewegen wie die Information im Internet.

Ein Beispiel:

Feldheim ist autark

Die Stromversorger versuchen diese Entwicklung zu verzögern. So wird die Diskussion auf Nebenschauplätze abgeschoben und die zentrale Frage der zukünftigen Netzstruktur zu vermieden - um möglichst lange an den vorhandenen Monopolstrukturen zu partizipieren. Damit verletzen sie aber die Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Aktionären. Sie hätten längst auf die neuen Technologien und Entwicklungen reagieren müssen. Nur durch geeignete Umstrukturierung und die Erschließung neuer Geschäftsfelder können sie existent bleiben.

Es wurde aber überwiegend auf die Strategie gesetzt, durch Beeinflussung der öffentlichen Meinung die alten Strukturen zu erhalten. Dies ging gut, bis es in Fukushima zur Katastrophe kam. Es hat etwas vom Märchen "Dornröschen" – alle waren „eingeschläfert“. Fukushima hat alle geweckt und viele erkennen nun die Wahrheit. Die Kampagnenbetreiber werden von der Entwicklung überrollt.

Es gab in der Wirtschaft immer Umwälzungen. Und es gab immer "Player", die sich angepasst haben und überlebten. In der Computerbranche ist IBM dafür ein Beispiel.

Aber es sind auch große Unternehmen durch Fehlentscheidungen untergegangen - wer hat heute noch einen Computer von "Commodore"? (1994 Insolvenz).

Siemens strukturiert sich übrigens gerade um, die Atom-Sparte wird minimiert - man richtet sich nach den Zeichen der Zeit. VW baut BlockHeizKraftwerke (BHKW):

VW baut BHKW

BHKW-Ratgeber

So entwickelt es sich in anderen Bereichen der Wirtschaft auch. Wenn beispielsweise die Deutsche Bundesbahn die Möglichkeit hat, durch Stromtransfer über das ausgebaute Bahn-Hochspannungsnetz zusätzlich Geld zu verdienen, dann wird sie diese Chance ergreifen.

Wichtig für Deutschland ist, sichere, wirtschaftlich effektive
Energiestrukturen zu etablieren, um im Wettbewerb bestehen zu können. In der Computertechnologie und beim Internet standen wir eher in der zweiten Reihe, bei der Umgestaltung der Energieversorgung sind wir (noch) ganz vorn dabei.

Amerikanische Firmen verdienen heute Milliarden an der Internet-Technologie. Warum sollte Deutschland nicht Marktführer im Bereich der sicheren und effektiven Energiewirtschaft werden?

Deshalb - Atomausstieg "zum frühest möglichen Zeitpunkt", wie es diese Petition an den Bundestag fordert:

Bundestag - Petition

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
28.4.11 14:47


Das ist nicht richtig!

WIHE schreibt: "Leukämie hat .. nach 1986 .. kaum zugenommen."

"Die unabhängige Journalistin Jewgenija Tschirikowa aus Gomel betrachtet dies als gezielten Versuch der Behörden, gesundheitliche Schäden herunterzuspielen: "Die Menschen hier sterben am häufigsten an Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber unsere Mediziner dementieren jeden Zusammenhang mit der radioaktiven Belastung. Es gibt eine Anweisung, wonach andere Krankheiten als Schilddrüsenkrebs nicht auf radioaktive Strahlung zurückgeführt werden dürfen."

Quelle:

ARD zu Tschernobyl

"Eine von Netschaj im Jahr 1996 veröffentlichte Studie über die Entwicklung hämatologischer Erkrankungen in der belorussischen Region Gomel zeigte einen deutlichen Anstieg der Inzidenz bösartiger Bluterkrankungen: Untersucht wurde eine 5-Jahres-Periode vor Tschernobyl und zwei 5-Jahres-Perioden danach. Die Analyse zeigte eine deutliche und stetige Zunahme der Inzidenz Akuter Leukämien, Chronisch-Lymphatischer Leukämien und des Myelodisplastischen Syndroms sowohl im ersten als auch im zweiten 5-Jahres-Zeitraum nach Tschernobyl."

Seite 72, IPPNW-Studie:

IPPNW-Studie

Kommentar zu Artikel in Zeit-Online
28.4.11 14:41


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